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Leseprobe füreinander November/Dezember 2017

Fürchte dich nicht

Gott nimmt unsere Sorgen und Ängste ernst

„Freuen Sie sich wirklich auf Weihnachten?“, fragte mich eine Frau vergangenes Jahr kurz vor dem Fest. Noch bevor ich antworten konnte, machte sie mir unmissverständlich klar: „Ich halte nichts von dem ganzen sentimentalen Weihnachtsgetue. Alle reden von Frieden, Harmonie und Familienglück. Dabei sieht die Realität doch ganz anders aus. Es gibt so vieles, was mir Angst macht!“

Sie erzählte mir von einer jungen Mutter, bei der vor einigen Wochen Krebs diagnostiziert worden war, und von ihrem Bekannten, der mit Tränen in den Augen seine Kündigung in den Händen hielt. Die Kluft zwischen unseren Träumen und der harten Realität ist gerade in der Vorweihnachtszeit zum Greifen nahe. Während die einen den Advent als schönste Zeit des Jahres herbeisehnen, wünschen sich andere, die Weihnachtszeit möge einfach nur schnell vorübergehen. Es scheint, als ob gerade in diesen Tagen all unsere Sehnsüchte, unser Mangel und auch unsere Ängste noch offensichtlicher werden. Irgendwie hat man den Eindruck: Weihnachtsromantik und Realität passen nicht zusammen!

 

Den Traum von einer heilen Welt haben viele längst ausgeträumt. Eigene oder fremde Not erschreckt uns tagtäglich: Kriege, Hungernöte, Naturkatastrophen, unheilbare Krankheiten, zerbrochene Partnerschaften. Wir sehnen uns nach Harmonie und Frieden und spüren den Unfrieden in unseren Familien und der Welt. Statt Ruhe und Besinnlichkeit halten uns Stress und Hektik in der Vorweihnachtszeit in Atem. Wir machen Pläne für die Zukunft und fürchten uns vor dem nächsten Tag.

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Die "füreinander" ist das Impulsblatt des Blauen Kreuzes und erscheint alle zwei Monate mit einer Auflage von 7.200 Exemplaren.